17,5% der Arbeitnehmer sind Zuwanderer


Laut einer Studie des Zeitarbeit-Unternehmens Adecco

17,5% der Arbeitnehmer auf den Kanarischen Inseln sind Ausländer, was den nationalen Durchschnitt um 34% übersteigt. Dies meldet das Zeitarbeit-Unternehmen Adecco in seinem Bericht über das Profil der Einwanderer.

Laut Adecco wurden zwischen Juli 2005 und Juli 2006 spanienweit 798.000 Arbeitsplätze geschaffen, davon wurden 415.000 von Ausländern besetzt.

Auf nationaler Ebene kommen 40,75% der beschäftigten Ausländer aus Lateinamerika, während nur 19,73% der ausländischen Arbeitnehmer aus Afrika stammen.

Auch die Kanarischen Inseln sind keine Ausnahme. Hier stammen laut Adecco knapp die Hälfte der ausländischen Arbeitskräfte aus Latein- und Südamerika, nur 9% aus Marokko und knapp 27% aus anderen Staaten der Europäischen Union.

Der Wirtschaftszweig, der die meisten Ausländer beschäftigt ist laut der Adecco-Studie das Hotelgewerbe und die Gastronomie (60,64%).

An zweiter Stelle steht der Industriezweig, und die Zahl der Ausländer die Verwaltungsposten bzw. technische Arbeitsstellen übernehmen ist nach Auskunft von Adecco verschwindend gering. In diesem Zusammenhang sei auch das niedrige Bildungsniveau des Großteils der zugewanderten Arbeitskräfte erwähnenswert: 58% haben lediglich einen Grundschulabschluss, 30% haben Abitur und nur 8,4% haben eine Universität besucht.




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