Masca-Schlucht bleibt gesperrt


Der Bootsanleger soll jedoch bis zum Sommer repariert sein

Foto: Moisés Pérez

Teneriffa – Dieser Tage hat sich Eva García, Bürgermeisterin von Buenavista del Norte, mit den Einwohnern von Masca getroffen, um ihnen die Absichten der Insel- und der Gemeindeverwaltung hinsichtlich der Schlucht und des Bootsanlegers darzulegen. Die bei Wanderern äußerst beliebte Masca-Schlucht ist seit dem 26. Februar gesperrt, und der Anleger befindet sich in schlechtem Zustand.

Laut García raten alle technischen Gutachten dazu, die Sperrung der Schlucht aufrechtzuerhalten, bis eine Regelung zur Absicherung des Barrancos aufgestellt und die entsprechenden Maßnahmen umgesetzt worden sind. Aufgrund der wirtschaftlichen Bedeutung für die Einwohner von Masca und die lokalen Bootsausflugs­unternehmen könnte die Sperrung jedoch vor dem für Jahresende angesetzten Beschluss der Norm unter den nötigen Sicherheitsvorkehrungen aufgehoben werden. Eine vorzeitige Öffnung der Schlucht wurde von den Einwohnern aufgrund der Häufigkeit schwerer Unfälle im Barranco jedoch nicht befürwortet. Ganz im Gegenteil: Sie erklärten sogar, seit der Sperrung der Schlucht an Lebensqualität dazugewonnen zu haben, insbesondere, weil keine Rettungseinsätze mehr vorgenommen werden müssten.

Nebenbei forderten die Einwohner die Bürgermeisterin und das Cabildo zu einer umfassenden Parkregelung auf. Sie beanstandeten die normalerweise unzumutbare Parkplatzsituation. Es gäbe nur 70 Parkplätze, und die seien ständig von den Wanderern belegt. Für die Einwohner und die Gäste führten die lange Parkplatzsuche, die schwierigen Manöver und die häufigen Kratzer an den Autos zu einem Stresszustand.

Eva García gab auch bekannt, dass der Bootsanleger in Zusammenarbeit mit dem Cabildo bis zum Sommer repariert sein werde, um zumindest Bootsausflüge in die Bucht zu ermöglichen.

Vor einer erneuten Öffnung der Masca-Schlucht sollen eine Sicherheitsregelung ausgearbeitet und die entsprechenden Maßnahmen umgesetzt worden sein.





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