Grippewelle


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Seit Anfang Januar häufen sich die Fälle

Die Grippewelle hat die Inseln und das Festland erfasst, wie Daten des Kanarischen Gesundheitsamtes und des Gesundheitsinstitutes Carlos III. belegen. Mit Raten von 109 Grippe-Fällen auf 100.000 Einwohner in der Woche vom 5. bis zum 11. Januar und mit 185 Fällen auf 100.000 Einwohner in der Woche vom 12. bis zum 18. Januar gehörten die Kanarischen Inseln zu den am meisten betroffenen Regionen.

Madrid – Spanienweit erkrankten in der zweiten Januarwoche 89 Personen auf 100.000 Einwohner an der Grippe, womit die für diese Grippesaison festgelegte Schwelle von 59 Fällen zum ersten Mal – und bedeutend – überschritten wurde. Bei den am häufigsten vom Grippe-Virus heimgesuchten Regionen handelte es sich um Asturien (271 Fälle je 100.000 Einwohner), Kastilien-La Mancha (166 Fälle) und Kantabrien (120 Fälle).

Das Gesundheitsinstitut Carlos III. gab bekannt, dass zwar alle Altersgruppen betroffen seien, auffallenderweise jedoch besonders viele Grippe-Ansteckungen bei den unter 15-Jährigen registriert worden wären. Auch bei jungen Erwachsenen und Senioren über 64 Jahre habe die Grippe besonders grassiert.

Seit Beginn der Grippesaison sind 45 schwere Fälle verzeichnet worden, drei Personen sind an dem Virus gestorben. Die meisten der schwer an Grippe Erkrankten waren über 44 Jahre alt und wiesen Risikofaktoren auf, wie ein geschwächtes Immunsystem, Diabetes, chronische Lungenbeschwerden oder ein Herzleiden. Von denjenigen, die prädestiniert für eine Impfung gewesen wären, hatte sich über die Hälfte nicht impfen lassen.

Laut dem Carlos III.-Institut handele es sich bei der aktuellen Grippewelle um eine ganz normale Erscheinung.

Impfen lassen sollten sich vor allem die Risikogruppen wie Senioren, chronisch kranke Kinder, die Sanitäts- oder Sicherheitskräfte.




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