Schredderarbeiten gehen flott voran

Pedro Martín neben einem Berg bereits zerkleinerten Reifengummis. In spätestens sechs Monaten sollen sämtliche Altreifen der Deponie Arico geschreddert sein. Der rasche Fortschritt der Arbeiten deutet aber darauf hin, dass der Auftrag bereits vor Ende dieser Frist abgeschlossen wird. Fotos: cabildo de tenerife

Pedro Martín neben einem Berg bereits zerkleinerten Reifengummis. In spätestens sechs Monaten sollen sämtliche Altreifen der Deponie Arico geschreddert sein. Der rasche Fortschritt der Arbeiten deutet aber darauf hin, dass der Auftrag bereits vor Ende dieser Frist abgeschlossen wird. Fotos: cabildo de tenerife

8.000 Tonnen ausgediente Reifen werden auf der Deponie in Arico zerkleinert

Teneriffa – Auf der Müllkippe in Arico haben die Arbeiten zur Beseitigung des riesigen Altreifenbergs begonnen, der sich dort seit mehr als 15 Jahren angesammelt hatte. Hierfür wurde im Oktober zunächst eine Betonplatte gegossen, auf der die Schreddermaschine aufgebaut wurde, mit der die ausgedienten Pneus in kleine Stücke zerhackt werden.
Mittlerweile wurden bereits 2.500 Tonnen Altreifen geschreddert; 5.500 weitere Tonnen warten noch auf die Entsorgung.

Pedro Martín neben einem Berg bereits zerkleinerten Reifengummis. In spätestens sechs Monaten sollen sämtliche Altreifen der Deponie Arico geschreddert sein. Der rasche Fortschritt der Arbeiten deutet aber darauf hin, dass der Auftrag bereits vor Ende dieser Frist abgeschlossen wird. Fotos: cabildo de tenerife
Pedro Martín neben einem Berg bereits zerkleinerten Reifengummis. In spätestens sechs Monaten sollen sämtliche Altreifen der Deponie Arico geschreddert sein. Der rasche Fortschritt der Arbeiten deutet aber darauf hin, dass der Auftrag bereits vor Ende dieser Frist abgeschlossen wird. Fotos: cabildo de tenerife


Teneriffas Cabildo-Präsident Pedro Martín machte sich am 11. November vor Ort ein Bild vom Fortschritt der Arbeiten. „Ziel dieser Aktion, die 2,1 Millionen Euro kostet, ist die Beseitigung dieses Materials, womit neuer Platz auf dem Gelände der Deponie geschaffen wird; die Entsorgung der Altreifen war ein seit vielen Jahren ungelöstes Problem“, stellte er fest.
Der Leiter des Cabildo-Ressorts für nachhaltige Entwicklung und Bekämpfung des Klimawandels, Javier Rodríguez, der Pedro Martín bei seinem Besuch der Müllkippe begleitete, erklärte den weiteren Entsorgungsprozess nach dem Schreddern. Die grob zerkleinerten Altreifen werden auf das spanische Festland gebracht, wo sie weiterverarbeitet werden. In speziellen Recyclingzentren werden die Überreste der aussortierten Reifen für verschiedene Zwecke bearbeitet. Im Reifen-Recycling kann beispielsweise Gummi-Granulat als Zusatz in den Straßenasphalt eingearbeitet werden; die Reifen kehren auf diese Weise auf die Straße zurück. Sie können aber auch als Brennstoff in der Industrie genutzt werden.
Das Schreddern und die Entsorgung der Reifen hat die Firma Gescaneus SL übernommen. Vor dem Schreddern werden die Reifen gewaschen und von Erde und Staub befreit, um das Schredderwerkzeug der Maschine nicht zu beschädigen.
Cabildo-Präsident Martín besichtigte bei seinem Besuch der Deponie auch andere Bereiche wie die Anlage für die Trennung und Entsorgung von Kunststoff .

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