Cabildo lässt Wald auslichten


Kanarischer Kiefernwald auf der Nordseite der Insel. Foto: Turismo de Tenerife

Der Waldbestand ist durch zu dicht stehende Kiefern gefährdet

Teneriffa – Das Cabildo von Teneriffa hat über das Umweltamt eine Teilrodung des Kiefernwaldes der Insel beschlossen. Die Auslichtung der Wälder sei notwendig, um den Waldbestand gesund zu halten, wurde aus dem Umweltamt mitgeteilt.

Bei der vor Jahrzehnten durchgeführten Wiederaufforstung seien die kanarischen Kiefern so dicht an dicht gepflanzt worden, dass sie heute nicht mehr genug Platz für ein gesundes Wachstum haben, begründet das Cabildo die Maßnahme. Der Waldbestand ist auf eine Fläche von 10.671 Hektar angewachsen.

Da es weder genügend Platz noch ausreichend Licht gibt, können auch die Pflanzen und Büsche, die im Kiefernwald wachsen, nicht gedeihen, was wiederum Auswirkungen auf die Fauna habe.

Gefällt werden nun die schwachen und weniger entwickelten Kiefern.




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