Teneriffa nimmt mit den Entwürfen von Inmaculada Rodrigues und Jose Acosta an der Madrider Modewoche teil

Die Designer, die zu Tenerife Moda gehören, präsentieren in der Real Fábrica de Tapices Entwürfe, die Identität, Handwerkskunst und regionale Verbundenheit in den Mittelpunkt stellen, im Rahmen der Madrider Modewoche. 

17. März 2026. – Die Präsenz von Tenerife Moda, vertreten durch den Cabildo de Tenerife, auf der Madrider Modewoche hat mit der Präsentation der neuen Kollektionen von Inmaculada Rodrigues und Jose Acosta, zwei Designern der Insel, die die ästhetische Vielfalt und die kreative Reife des Archipels verkörpern, besondere Bedeutung erlangt.

Ihre Entwürfe „Drago“ und „Destino“ werden heute (Dienstag) in der Real Fábrica de Tapices präsentiert, einem historischen Ort, der den Dialog zwischen Tradition, Handwerkskunst und Zeitgeist unterstreicht, den beide Designer in ihrer Arbeit vertreten. Die Teilnahme dieser Designer an einer national bedeutenden Veranstaltung stellt einen bedeutenden Schritt für die Branche dar.

Der Cabildo von Teneriffa hat beide Designer über den Bereich für Beschäftigung und Bildung sowie über Tenerife Moda bei diesem Prozess der Außenwirkung begleitet. Efrain Medina, Minister für Beschäftigung und Bildung, hob hervor, wie wichtig es sei, dass auf Teneriffa hergestellte Mode an prestigeträchtigen Orten präsentiert werde und dazu beitrage, die Kulturindustrie der Insel zu stärken.

„Die Entwürfe von Inmaculada Rodrigues und Jose Acosta zeigen, dass es auf den Kanarischen Inseln Talente gibt, die mit jedem Laufsteg des Landes mithalten können. Jede Kollektion ist eine Hommage an unsere Heimat und ein Beweis für die kreative Kraft, die unsere Designer auszeichnet. Mode ist Industrie, Beschäftigung und Kultur; wenn ein Designer aus Teneriffa seine Arbeit in Madrid präsentiert, repräsentiert er eine ganze Insel, die auf Kreativität als Motor der Entwicklung setzt“, erklärte Medina.

„Drago“ und die Natur als Wurzel der Brautidentität

Die Designerin Inmaculada Rodrigues präsentierte einen Vorgeschmack auf „Drago“, eine Brautkollektion, die als Neuinterpretation des tausendjährigen Drachenbaums entstanden ist, eines der bekanntesten Natursymbole des Archipels. Rodrigues verwandelt die Morphologie des Baumes mit seiner ausladenden Krone, seinem festen Stamm und seinen organischen Ästen in eine textile Sprache, die technische Präzision, ästhetische Sensibilität und eine tiefe Verbundenheit mit der Region vereint.

Die Silhouetten der Kollektion basieren auf skulpturalen Volumen, weiten Röcken, die an die majestätische Präsenz des Drachenbaums erinnern, und schlichten Kleidern, die auf die ruhige Vertikalität seines Stammes verweisen. Die umhüllenden Ärmel, inspiriert vom verzweigten Wuchs des Baumes, sorgen für Bewegung und eine fast architektonische Dimension. Jedes Stück ist darauf ausgelegt, Kraft, Verwurzelung und Ausdehnung zu vermitteln – Konzepte, die das Rückgrat der Kollektion bilden.

Die Wahl der Materialien entspricht dem Wunsch der Designerin, mit atmungsaktiven und lebendigen Stoffen zu arbeiten, die die Verbindung zur kanarischen Vegetation und zur Reinheit der Insellandschaft unterstreichen. Abgerundet wird das Styling durch handgefertigte Stücke von ByLoleiro, die aus natürlichen Materialien und zarten Drachenblumen gefertigt sind und den organischen Ausdruck der Kollektion fortsetzen sowie ihr identitätsstiftendes Merkmal festigen.

Die Präsentation in Madrid ist der erste Schritt eines Projekts, das im Laufe des Jahres weiter wachsen wird, mit neuen Stücken, die die Symbolik des Drachenbaums und dessen Fähigkeit, Strukturen, Volumen und Texturen zu inspirieren, weiter vertiefen.

„Destino“ und die Schneiderei als emotionale und kulturelle Reise

Der Designer Jose Acosta präsentierte seinerseits „Destino“, eine Kollektion, die zeitgenössische Schneiderei in eine emotionale Erzählung über die innere Reise jedes Einzelnen verwandelt. Die Präsentation führt das Publikum durch vier Momente: Suche, Entdeckung, Transformation und Verwirklichung, begleitet von einer Off-Stimme, die die introspektive Dimension der Modenschau unterstreicht.

Acosta baut sein Konzept auf einer puristischen Schneiderei auf, in der sich technische Präzision und ästhetische Sensibilität miteinander verflechten, um Kleidungsstücke zu formen, die sich durch ihre Architektur und Ausgewogenheit auszeichnen. Ein-Knopf-Jacken, natürliche Schultern und klare Silhouetten werden zu Schlüsselelementen einer Kollektion, die moderne Eleganz durch Nüchternheit und Harmonie zelebriert.

Einer der einzigartigsten Aspekte von „Destino“ ist die Neuinterpretation der kanarischen Rosette, einer historischen Handwerkstechnik des Archipels, die der Designer in Details verschiedener Kleidungsstücke integriert. Diese Einbeziehung ist nicht nur eine ästhetische Geste, sondern ein bewusster Dialog zwischen Tradition und Moderne, der Acostas Bestreben unterstreicht, die kanarische Kultur in den Mittelpunkt seines kreativen Diskurses zu stellen.

Die Farbpalette, bestehend aus Marineblau, Atlantikgrün, vulkanischem Bordeauxrot, Sandcreme und tiefem Schwarz, erinnert an die Vulkanlandschaften und die Kraft des Atlantiks – Elemente, die in der kreativen Identität des Designers immer wieder auftauchen. Zu den herausragendsten Stücken gehört die Neuinterpretation des zeitgenössischen Smokings, zusammen mit strukturierten Westen und Accessoires, die das Bild eines modernen Reisenden vervollständigen, der sich zwischen Klassik und Experimentierfreudigkeit bewegt.

Die Präsentationen von „Drago“ und „Destino“ festigen die Präsenz der kanarischen Mode auf der nationalen Bühne und zeigen zwei sich ergänzende Visionen, die ein gemeinsames Ziel verfolgen: die kulturelle Identität des Archipels zu bekräftigen und sie in neue Horizonte zu tragen [Cabildo de Tenerife]