Zu spät gekommen

König Felipe von Spanien beglückwünscht Chiles neuen Präsidenten Gabriel Boric nach dessen Vereidigung. Foto: EFE

König Felipe von Spanien beglückwünscht Chiles neuen Präsidenten Gabriel Boric nach dessen Vereidigung. Foto: EFE

Der neu gewählte Präsident von Chile bezichtigt König Felipe, die Vereidigung verzögert zu haben

Gabriel Boric hatte in einem Fernsehinterview kritisiert, dass der Festakt, zu dem 12 Staatschefs angereist waren, wegen des Zuspätkommens der spanischen Abordnung eine Viertelstunde später begann. Das sei inakzeptabel, erklärte er wörtlich. Das Königshaus teilte dazu mit, die spanische Delegation habe sich streng nach dem Protokoll gerichtet. Der Festakt habe in Valparaiso, 120 km von Santiago entfernt, stattgefunden, wo sich das Parlament befinde. Die Fahrzeuge der spanischen Delegation mussten in der Schlange der übrigen Ankömmlinge auf die Sicherheitskontrollen warten und wurden deshalb als letzte abgefertigt. Man erfülle grundsätzlich die Protokolle einladender Staaten, auch was den Zeitplan betreffe, versicherte das Königshaus.

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