Zu den Akten gelegt


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Das Gericht in Madrid, hat das Verfahren gegen die Ex-Präsidentin der Regionalregierung und PP-Spitzenpolitikerin Esperanza Aguirre eingestellt.

Madrid – Der zuständige Staatsanwalt hat seine Entscheidung damit begründet, dass die Anzeige der Verkehrspolizei gegen Aguirre – fahrlässige Körperverletzung und Befehlsverweigerung – nicht ausreichend nachgewiesen sei. Der Fall geht auf April 2014 zurück, als es zu einem Zwischenfall mit der Verkehrspolizei kam. Die Politikerin hatte auf einer Hauptverkehrsstraße in Madrid auf der Busspur ihr Auto geparkt. Als sie zurückkehrte, wartete die Verkehrspolizei auf sie und verlangte die Papiere. Sie bestieg jedoch ihr Auto und fuhr davon. Dabei rammte sie das Motorrad eines der Polizisten und warf es um (das Wochenblatt berichtete). Nach der Meinung des Richters besteht eine Diskrepanz zwischen der Anzeige der Polizei und den Angaben Aguirres. Beobachter sind jedoch der Meinung, dass die Politikerin für den Bürgermeisterposten in Madrid kandidieren wolle, und da würde sich eine Strafe nicht sehr gut machen.




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