Zu den Akten gelegt


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Sozusagen aus dem Schneider ist Rafael Spottorno, der ehemalige Chef des Königshauses unter König Juan Carlos und Ex-Präsident der Stiftung Caja Madrid von 2003 bis 2011.

Spottorno besaß ebenfalls eine der vielzitierten „schwarzen Kreditkarten“ der Caja Madrid und hatte damit Ausgaben in Höhe von 232.152 Euro getätigt, von der Schneider- bis zur Tankrechnung. Vor dem Untersuchungsrichter hatte er erklärt, er sei davon überzeugt gewesen, dass die Kreditkarte ein Teil seiner Bezüge als Direktor der Stiftung sei und er keine Rechenschaft über die Zahlungen ablegen müsse. Als der Kreditkarten-Skandal aufflog (das Wochenblatt berichtete) hatte der persönliche Berater von König Felipe seinen Posten niedergelegt. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft die Anklage gegen ihn zurückgezogen, weil er keinerlei Verantwortung in der Bank innehatte. Weder gehörte er dem Aufsichtsrat noch der Kontrollkommission der Bank an.




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