Zahl der Superreichen gestiegen


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Laut dem Global Wealth Report der Credit Suisse leben in Spanien 2.198 Personen mit einem Vermögen von über 50 Millionen Dollar

Madrid – Die Schweizer Großbank Credit Suisse bringt alljährlich einen Bericht über die weltweite Verteilung der Vermögen heraus. Aus der aktuellen Ausgabe, dem „Global Wealth Report 2019″, geht hervor, dass die Privatvermögen im vergangenen Jahr um 2,6% gestiegen sind. Diese Entwicklung ist nach den Erhebungen, die dem Report zugrunde liegen, vor allem auf die Entwicklung in den USA und in China zurückzuführen.
Spanien liegt dem Bericht zufolge an achter Stelle in der Welt, was den Zuwachs an Dollar-Millionären angeht, d.h. an Personen, deren Vermögen eine Million Dollar bzw. 897.000 Euro übersteigt. Insgesamt gibt es im Land 979.000 Millionäre, 33.000 mehr als noch im Vorjahr. Die Mehrzahl von ihnen bewegt sich im unteren Segment von einer bis fünf Millionen Dollar. Superreiche mit einem Vermögen von über fünfzig Millionen Dollar gibt es der Credit Suisse zufolge 2.198. Davon verfügen 61 über ein Vermögen von einer halben Milliarde Dollar aufwärts.
Insgesamt stiegen die Vermögen gegenüber dem Vorjahr weltweit um 2,6% auf 360 Billionen US-Dollar an. Durch die Aufwertung des US-Dollars erscheint das Wachstum geringer als es tatsächlich ist: Legt man den Durchschnittskurs der letzten fünf Jahre zugrunde, so beträgt der Anstieg des Gesamtvermögens 5,9%. Auch die Wechselkurse zwischen verschiedenen Währungen können die Ergebnisse beeinflussen. So hat Australien auf diese Weise mit 124.000 die meisten Dollar-Millionäre verloren, gefolgt von Großbritannien mit 27.000 und der Türkei mit 24.000.
Teilt man das Weltvermögen durch die Anzahl aller Erwachsenen der Erde, so beträgt das Durchschnittsvermögen pro Kopf 70.849 Dollar bzw. 71.640 Euro, das sind 1,2% mehr als im letzten Jahr. Es gibt jedoch große regionale Unterschiede. So liegt der Durchschnitt für Nordamerika bei 417.000 Dollar und der für Afrika bei 6.500 Dollar. Nach Ländern liegen die Schweiz mit 564.650 und die chinesische Sonderverwaltungszone Hongkong mit 489.260 Dollar vorn, noch vor den USA.
Bezüglich des Vermögens von Frauen ist in den meisten Ländern langfristig eine stärkere Wachstumsrate als bei den Vermögen der Männer zu beobachten. Der Report nennt die stärkere Präsenz der Frauen auf dem Arbeitsmarkt und eine gleichberechtigtere Verteilung von Vermögen zwischen Ehepartnern als Ursache dafür.

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