Windmühlen produzierten zum ersten Mal den meisten Strom


Spitzenmonat März

Am 31. März verkündete Spaniens Stromnetzbetreiber Red Eléctrica de España, dass im März zum ersten Mal die Windmühlen von allen Stromerzeugungstechnologien den meisten Strom produziert hätten.

Madrid – Die Windparks leiteten 4.738 Gigawattstunden ins Netz, 5% mehr als im Vorjahresmonat und ein Rekord. Die Nachfrage wurde zu 21% von Wind-, zu 19% von Atom-, zu 17,3% von kinetischer Energie und zu 17,2% von Gas gedeckt. Alle Erzeuger erneuerbarer Energien zusammen versorgten 42,2% der Nachfrage; unter der Vorjahresmarke von 48,5% [damals sorgten die starken Regenfälle für einen Produktionsanstieg von kinetischer Energie bei den Wasserkraftwerken]. Im ersten Vierteljahr 2011 betrug der Marktanteil 40,5%; im ersten Vierteljahr 2010 waren es noch 44%.

Bei dem Anstieg des Windenergieanteils handelt es sich um eine schwierige Angelegenheit, denn Spanien verfügt über sehr wenige Stromverbindungen nach außen und kann bei fehlendem Wind kaum Strom importieren und bei viel Wind kaum den Überschuss exportieren.

Die Vereinigung der Produzenten von Windenergie AEE erklärte, dank dieser Energie seien im März 250 Millionen Euro für die Einfuhr von Kraftstoffen und die Reduzierung von Kohlenstoffdioxid eingespart worden. José Donos, Präsident von AEE, hob hervor, die Windparks könnten bereits 13 Millionen spanische Haushalte versorgen.




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