Wenig Raum für viel Geld


19% der Immigranten stehen nicht einmal 10 qm Wohnfläche zur Verfügung

Offiziellen Daten zufolge sind in Spanien 653.000 Wohnungen an Immigranten vermietet. Fast 50% davon sind untervermietet und 19% verfügen nur über eine Wohnfläche von nicht einmal 10 Quadratmetern. Das sind Schlussfolgerungen, zu denen die Untersuchung „Immigration und Unterkunft in Spanien“ gekommen ist.

Madrid – Wie Consuelo Rumí, Staatssekretärin für Immigration in diesem Zusammenhang erklärte, sind überhöhte Mieten und Fremdenhass dabei die häufigsten Probleme, mit denen sich Einwanderer auf Wohnungssuche konfrontiert sehen. Als Beispiele werden dabei mehrere Immobilienanzeigen angegeben, in denen deutlich gemacht wird, dass Immigranten nicht erwünscht sind.

Wohnungen, die an Immigranten vermietet werden, sind meist in mehrere Wohneinheiten eingeteilt. So wird ein Zimmer mit Recht auf Bad- und Küchenbenutzung für über 200 Euro angeboten.

Geschätzte 12.000 Immigranten (0,2% der Einwanderer) können sich gar nur ein Bett zum Übernachten leisten, dass etwa alle acht Stunden an einen anderen vermietet wird.

Durchschnittlich verdienen Immigranten in Spanien 870 Euro im Monat, der Durchschnittslohn der Spanier liegt bei 1.740 Euro.




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