Waldbrände im Vergleich zu 2006 um 59% gesunken


Die „beste“ Bilanz seit 2002

Wenige, dafür aber breitflächige Brände, das ist in groben Zügen die diesjährige Waldbrand-Bilanz in Spanien. Von Januar bis Mitte September dieses Jahres ist die Anzahl der Waldbrände in Spanien um 59% gesunken, im Vergleich zu dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre sogar um 68%.

Madrid – Das Nationale Institut für Meteorologie führt dies insbesondere auf den relativ „kalten“ Sommer zurück, vor allem, was den Norden des spanischen Festlandes betrifft. Des Weiteren sei im Großteil Spaniens erheblich mehr Feuchtigkeit als sonst üblich gemessen worden. Trotz der verheerenden Waldbrände, die sich in diesem Sommer auf den Kanaren ereignet haben, ist in diesem Jahr 60% weniger Waldfläche verbrannt als 2006.

In konkreten Zahlen bedeutet das: Während 2006 spanienweit 4.862 Brände verzeichnet wurden, beläuft sich die Anzahl in den ersten acht Monaten dieses Jahres auf 1.973. Im Vorjahr ist spanienweit eine Gesamtoberfläche von 68.673 Hektar verbrannt. Zwischen Januar und Ende August dieses Jahres fielen hingegen „nur“ 26.951 Hektar Waldfläche den Flammen zum Opfer, 77,5% davon auf den Kanarischen Inseln.

Es handelt sich damit um eine der besten „Bilanzen“ seit 2002.




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