Vorverurteilung


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Der Anwalt Urdangarins kritisiert die Haltung des Königshauses

Mario Pascual Vives, Freund und Anwalt von Iñaki Urdangarin, Ehemann von Prinzessin Cristina, hat in seinem Schlussplädoyer im Korruptionsprozess Nóos harte Kritik an der Haltung des Königshauses geübt.

Die Vorverurteilung, die Urdangarin und die Infantin durch einen bestimmten Chef des Königshauses erfahren hätten, könne er nur mit dem Bibelwort „wer frei ist von Schuld, der werfe den ersten Stein“ kommentieren. Er zielte damit auf Rafael Spottorno, damaliger Sprecher und Chef des Königshauses. Der hatte 2011 bekannt gemacht, Urdangarin sei von allen Aktivitäten des Palastes entbunden, weil sein Verhalten nicht exemplarisch sei. Für seinen Mandanten, für den 19,5 Jahre Haft beantragt worden sind, forderte der Verteidiger den Freispruch und die Anerkennung aller positiven Beweise und Zeugenaussagen.




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