US-Hypothekenkrise: Folge für Immobilienaktien


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FondsNews von Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer der SJB FondsSkyline OHG 1989

Reits: Die US-Hypothekenkrise hat die Renditen für Immobilienaktien weltweit fallen lassen. Der Global Real Estate Index ist im Juni auf Euro-Basis um 7,65 Prozent, im Juli um 6,32 Prozent gefallen. Im August hat er wieder um 2,62 Prozent zugelegt.

Seit Jahresbeginn hat der Gesamtindex um 6,04 Prozent verloren, die nordamerikanische Komponente um 10,01 Prozent, die europäische sogar um 17,32 Prozent.

Katastrophal für die Immobilienaktie? Nein, im Gegenteil. Der Markt für Reits war überhitzt. Die globalen Renditen in den Jahren 2004 bis 2006 pendelten um 30 Prozent p.a. Die Schwankung über drei Jahre betrug durchschnittlich 14,77 Prozent, doppelt so hoch wie beim US-Aktienindex S&P 500. Das bedeutet: Die US-Hypothekenkrise wirkt auf Immobilienaktien wie Paracetamol – fiebersenkend. In den USA ist das KGV 2007 aufgrund eines stabilen Gewinnwachstums von 9,6 Prozent auf moderate 16,4 x gesunken, für 2008 werden 15,3 x prognostiziert.

Zwischenfazit: Die Korrektur bietet hervorragende Chancen für einen Einstieg in einen Markt mit antizyklischem Potenzial. Denn Reitsfonds bilden die Immobilienmärkte genauer ab als offene Immobilienfonds.

Reits sind Aktien von Unternehmen, die ihre Gewinne zu 75 Prozent aus dem Besitz und der Bewirtschaftung von Immobilien beziehen. Der Aktienkurs unterliegt Angebot und Nachfrage. So kommt es, dass das „Skandalsegment“ Housing aktuell nach Marktkapitalisierung nur 0,76 Prozent des weltweiten Gesamtmarktes ausmacht. Dessen Volumen liegt derzeit bei 643,9 Milliarden US-Dollar, Tendenz steigend. Reits sind steuertransparent.

Dafür, dass sie von der Körperschaftssteuer befreit sind, müssen sie ihre Gewinne zu 85 bis 100 Prozent an die Aktionäre ausschütten. Bei einer gewöhnlichen Aktiengesellschaft schwankt die Dividende, weil die Aktionäre über die Höhe entscheiden. Reits sind rentabel. Über 20 Jahre liegt die Durchschnittsrendite bei 11,43 Prozent p.a. Reits sind unabhängig. Die Korrelation zum S&P 500 beträgt nur 0,32, d.h. kein Gleichlauf (1,00) und kein Ausreißen (0,00). Sondern rentable Alternative.

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