Theatralische Konfrontation


Prominente nehmen zum Verhalten der Präsidentschaftskandidaten Stellung

Der Fernsehsender „Cuatro“ hat eine Reihe von Prominenten über das Verhalten der Kandidaten vor dem Scheitern der Regierungsverhandlungen befragt.

Manuela Carmena, Bürgermeisterin von Madrid, gab ihrem Parteifreund Pablo Iglesias den Rat, sich von der theatralischen politischen Konfrontation zu verabschieden, die absolut negativ sei. Das Gleiche gelte auch für Pedro Sánchez, den sozialistischen Kandidaten. Fußball-National-Coach Vicente del Bosque gab PP-Kandidat Mariano Rajoy den Rat, es müsse auch hin und wieder rotiert und die Kandidaten müssten auch mal ausgetauscht werden. Über Pablo Iglesias äußerte er, dieser sei kein junger Spieler, kein neues Talent, sondern schon lange in der Politik. Auch ihm missfällt diese theatralische Politik. Ihnen allen gefalle es viel zu sehr, Tag für Tag im Fernsehen zu erscheinen. „Sie geben zu viele Erklärungen ab und sind dann die Sklaven ihrer Worte. Dinge, die sie gesagt haben, können sie oftmals nicht erfüllen.“




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