Taucher retteten Gemse aus den Fluten


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Das Tier schwamm zwei Meilen von der asturischen Küste entfernt

Zwei spanische Sporttaucher trauten kaum ihren Augen: Zwei Seemeilen von der asturischen Küste entfernt, sichteten sie Ende Oktober bei relativ hohem Wellengang ein Tier, das sie zwar im ersten Moment nicht identifizieren konnten, dessen natürlicher Lebensraum jedoch mit Sicherheit nicht das Meer war.

Madrid – Erst als sie mit ihrer Zodiac näher kamen wurden sie gewahr, dass es sich bei dem Tier um eine Gemse handelte.

Unverletzt, aber erschöpft

Nachdem sie sich von ihrem Erstaunen erholt hatten, hievten sie das ängstliche, erschöpfte Tier an Bord und verständigten das Zentrum für den Schutz von Meerestieren. Von dort aus kümmerte man sich darum, dass die Gemse noch am selben Tag in dem Freilaufgehege eines Zentrums untergebracht wurde, in dem verletzte oder kranke Wildtiere gepflegt werden, bis sie wieder in die freie Natur entlassen werden können.

Dort wurde auch festgestellt, dass die Gemse unverletzt war. Wie das Tier, das eigentlich in den Bergen von Kantabrien und Asturien zuhause ist, ins Meer gelangte, kann sich niemand erklären.




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