Strategiewechsel

Pablo Casado während eines Besuchs in Zamora anlässlich der Regionalwahlen Foto: efe

Pablo Casado während eines Besuchs in Zamora anlässlich der Regionalwahlen Foto: efe

PP-Chef Casado ­verurteilt zwar den ­Populismus, vermeidet jedoch, die Zusammenarbeit mit Vox bei den Wahlen in Kastilien und León aufzukündigen

Die konservative Partido Popular (PP) versucht offenbar, sich von der ultrarechten Vox zu distanzieren. Seinen Parteifreunden hatte Parteichef Pablo Casado eingeschärft: „Ich bitte euch, Projekte der Radikalisierung abzulehnen“. Doch die Realität führt die Wege beider Parteien immer wieder zusammen. Erst vor einigen Tagen hatte Casado seine Strategie geändert und gegen die extreme Rechte gewettert, um zu verhindern, dass Vox ein gutes Wahlergebnis in der Region Kastilien und León erzielt, denn er strebt eine alleinige Regierung in der Region an. Bislang ist allerdings nicht bekannt, ob er Vox in eine Regierung aufnehmen würde, wenn er die notwendige Mehrheit nicht erreicht.

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