Steuerliche Vorteile einer Schiffsbeteiligung


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Seit November 2005 ist die Verlustzuweisung für Schiffsprojekte entfallen. Dennoch können solche Projekte, die unter die so genannte Tonnagesteuer fallen – nicht der Ertrag (was das Schiff einfährt) sondern der Nettorauminhalt wird besteuert – hochinteressant sein.

Wie beispielsweise 8% p.a. Ausschüttung sich für den Gesellschafter steuerlich darstellt, zeigt das Beispiel im Kasten.

Es erfolgt keine Nachversteuerung bei Aufgabe der Beteiligung durch Verkauf oder Vererbung, wenn die Schiffsgesellschaft sich ab Infahrtsetzung für die Tonnagebesteuerung entschieden hat.

Selbstverständlich soll die Höhe einer Schiffsbeteiligung dem jeweiligen Einkommen und damit dem freien Anlagegeld angepasst werden. Die Mindestbeteiligung beträgt in der Regel 15.000 €. Da sich die Einzahlung meistens auf zwei bis drei Jahre verteilt, wird die Schiffsbeteiligung zu einem beliebten Anlagemedium auch für mittlere Einkommen.

Die Beteiligung an einem Schiffsprojekt bedingt eine sehr genaue Auswahl aus den diversen Angeboten. Nicht allein das Zahlenwerk entscheidet, sondern auch der Gesellschaftsvertrag.

Dipl. Volkswirt Klaus Wiens

Niederkrüchten




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