Steuerhinterzieher


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Spanische Promis im Visier von Panamas Steuerbehörde

Die Steuerbehörde von Panama hat den spanischen Fiskus um Amtshilfe gebeten, denn sie hat angeblich den berechtigten Verdacht, von prominenten spanischen Künstlern und Musikgruppen hintergangen worden zu sein.

Hochbezahlte Stars wie Julio Iglesias und sein Sohn Enrique, Alejandro Sanz sowie die Gruppen „Jarabe de Palo“ und „La Oreja de van Gogh“, die in Panama gastierten, aber auch die Agentur, die sie vermittelt hat, sind in den Fokus der Finanzbehörde geraten.

Die Inspektoren können nicht so recht daran glauben, dass „Jarabe de Palo“ oder „La Oreja de van Gogh“ in der Landeshauptstadt für eine Vertragssumme von 3.000 Dollar – ca. 2.734 Euro aufgetreten sind. „Da kosten ja die Flugtickets schon mehr“, lautet der berechtigte Einwand der Inspektion. Immerhin hatten sie die Veranstaltungshalle „Latitud 47“ in der Hauptstadt bis auf den letzten Platz gefüllt.

Auch Vater und Sohn Iglesias waren zu Verträgen in Panama aufgetreten, die weit unter ihren üblichen Honoraren lagen. Jetzt soll die spanische Finanzbehörde Licht ins Dunkel bringen.




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