Spanienweit können 318.571 Ausländer wählen


Die meisten wahlberechtigen Ausländer leben in der Provinz Alicante

Knapp über 25 Millionen Personen (25.244.188) sind am 27. Mai dazu aufgerufen, ihre Stimme bei den Kommunalwahlen in Spanien abzugeben; 708.488 davon zum ersten Mal in ihrem Leben. Die Zahl der ausländischen Residenten, die aus Ländern der EU bzw. Norwegen stammen und somit wahlberechtigt bei den Kommunalwahlen in Spanien sind, ist von 143.070 bei den letzten Wahlen im Jahr 2003 auf 318.571 Personen gestiegen.

Madrid – Bei den am selben Tag stattfindenden Regionalwahlen (in allen autonomen Regionen außer Katalonien, dem Baskenland, Galicien und Andalusien) dürfen Ausländer nicht wählen. Die Anzahl der spanischen Wahlberechtigen beläuft sich somit auf 18.334.995 Personen.

Seit den Kommunalwahlen 1999 wird ein rapider Anstieg der ausländischen Residenten, die wahlberechtigt sind, verzeichnet. Bereits 2003 hatte sich die Anzahl verdoppelt, ebenso bei der jetzigen Wahlkampagne. Allerdings konzentrieren sich die meisten wahlberechtigten Ausländer auf Küstengebiete, wo sie zahlenmäßig sogar stärker vertreten sind als in den großen Städten.

Die Provinz Alicante geht mit 62.264 wahlberechtigten Ausländern eindeutig in Führung, noch vor Madrid (38.022) oder Barcelona (28.356). Weitere Provinzen mit einer deutlichen Präsenz ausländischer Wahlberechtigter sind Málaga (31.519), die Balearen (18.208), Valencia (14.822) und Santa Cruz de Tenerife (12.924).




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