Spaniens Wirtschaft in Rezession abgerutscht


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Düstere Aussichten für das Jahr 2009

Lange wurde um den heißen Brei herum geredet, doch zum Jahresende kam Spaniens Wirtschafts- und Finanzminister Pedro Solbes nicht umhin und machte es offiziell: Die Wirtschaft Spaniens ist in die Rezession abgerutscht.

Madrid – Die Meinung der Regierung wird auch von der Banco de España geteilt. Besonders im letzten Quartal des Jahres 2008 sei die Wirtschaftsleis­tung derart geschrumpft, dass sogar schon von einem Negativ­wachstum die Rede sein muss.

Bereits im dritten Quartal des Jahres war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,2% geschrumpft.  2009 könnte das BIP um mehr als ein Prozent sinken, befürchten Experten.

Ebenso düster sieht es auf dem Arbeitsmarkt aus. Schon jetzt liegt Spanien mit einer Arbeitslosenrate von nahezu 13% europaweit an der Spitze.

Dieser Prozentsatz könnte in den nächs­ten Jahren noch dras­tisch steigen.

Das nächste Jahr wird „schwierig“ und „kompliziert“, meinte Solbes und versicherte, die Regierung werde sich auch 2009 auf den Kampf gegen die Arbeitslosigkeit konzentrieren und den Arbeitsmarkt stabilisieren.




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