Senat fordert größeren politischen Einfluss


Javier Rojo mit absoluter Mehrheit zum Senatspräsidenten gewählt

Weit weniger Aufsehen als die Konstitution des Abgeordnetenkongresses erregte die erste Sitzung des neuen Senats, bei der Javier Rojo, der Kandidat der Sozialisten, erneut mit absoluter Mehrheit zum Präsidenten gewählt wurde.

Madrid – Nachdem auch die Mitglieder des Senatspräsidiums gewählt waren, gab es bei den anwesenden Senatoren nur noch ein Thema: der Senat selbst. In dieser Legislaturperiode soll nämlich endlich eine seit langem geforderte konstitutionelle Reform durchgesetzt werden: die Erweiterung des politischen Einflusses des Senats. Die zweite Kammer dürfe nicht weiter als der „Hinterhof“ des Kongresses erscheinen, erklärte Rojo dann auch nach der Wahl entschieden.




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