Schwarzmalerei

Die „Paisaje Lunar“ soll nicht betreten werden. Foto: wb

Die „Paisaje Lunar“ soll nicht betreten werden. Foto: wb

Noch-Innenminister Fernández warnt vor linker Koalition

Jorge Fernández, bisheriger Innenminister im Kabinett Rajoy, versucht sich ebenso wie sein Chef Mariano Rajoy in der Schwarzmalerei.

 Eine Koalition zwischen den Sozialisten und der linkspopulistischen Podemos bezeichnete er wörtlich als „letal“ für Spanien. Bei einem Besuch in Barcelona verstieg er sich zu der Vermutung, ETA könnte unter dieser Koalition wieder aktiv werden. „Eine Regierung von PSOE und Podemos wäre für die ETA-Terroristen wie Regen im Mai“ ließ er seine Zuhörer wissen. Fernández äußerte die Vermutung, dass eine geheime Agenda existiere und die baskischen Nationalisten von der PNV die Koalition unterstützen werden. „…Und die PNV gibt ihre Unterstützung niemandem umsonst“, behauptet er. Sie werden ihre Forderung durchsetzen, und die ETA-Häftlinge, die auf zahlreiche Strafanstalten in Spanien verteilt sind, in die Heimat zurückführen. Auch Rajoy hatte schon vor Regierungskoalitionen gewarnt, an denen Partido Popular nicht beteiligt ist.

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