Schulbeginn wird wieder teuer


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Durchschnittlich 825 Euro pro Kind kostet Spaniens Eltern der Schuljahresbeginn

Am 8. September beginnt für die meisten Schüler Spaniens wieder der Ernst des Lebens. Nach fast drei Monaten ungetrübter Freizeit, heißt es nun wieder rechnen, lesen und Vokabeln lernen. Vorher allerdings sind erst einmal die Eltern gefragt, die müssen nämlich pro Schulkind in Spanien tief in die Tasche greifen.

Madrid – Zwar ist der Unterricht an den öffentlichen Schulen ebenso wie in Deutschland kos­tenlos, für Bücher und sonstiges Schulmaterial, Sportkleidung, Schulranzen etc. fallen jedoch pro Kind einige hundert Euro an.

Nach Angaben der Verbrauchervereinigung FUCI ist pro Schulkind in diesem Jahr mit Kosten von durchschnittlich 825 Euro zu rechnen. Am billigsten kommen die Eltern mit 698 Euro pro Kind in Galicien weg. 1.072 Euro kostet der Schulbeginn hingegen pro Kind in Ma-drid. Auf den Kanarischen Inseln werden durchschnittlich 704 Euro pro Kind veranschlagt.

In die Berechnung eingeflossen sind nicht nur die Kos­ten für Kinder, die eine öffentliche Schule besuchen, sondern auch für die, die auf eine Privatschule gehen. Wichtige Kostenpunkte waren unter anderem Schulbücher, Uniformen, sonstige Materialien sowie Schulkantine und Schulbus.




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