„Schockplan“ gegen Arbeitslosigkeit


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Als „Schockplan“ bezeichnete Arbeitsminister Valeriano Gómez Ende Januar die neuen Strategien, mit denen die spanische Regierung gegen die steigenden Arbeitslosenzahlen vorgehen will.

Madrid – Teil dieser „aktiven Arbeitspolitik“ ist auch eine staatliche Unterstützung in Höhe von 400 Euro monatlich (maximal 6 Monate), die allerdings nur Arbeitslosen zugute kommen wird, die an einem offiziellen Weiterbildungskurs teilnehmen. Damit will die Regierung zumindest eine kleine Alternative zu den 426 Euro bieten, die bis vor Kurzem Arbeitslose über einen gewissen Zeitraum bekamen, die bereits sämtliche anderen Hilfen ausgeschöpft hatten.

Ein zweiter wichtiger Punkt des „Schockplans“ besteht darin, Arbeitgebern, die neue Teilzeitarbeitsplätze schaffen, einen hohen Prozentsatz der Sozialbeiträge zu erlassen. Dadurch sollen die Unternehmer dazu gebracht werden, trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage nicht davor zurückzuschrecken, Arbeitsplätze zu schaffen. Die Reduzierung der Sozialbeiträge wird für einen Zeitraum von einem Jahr gelten. Diese Maßnahme zielt vor allem darauf ab, junge Jobsucher und Langzeitarbeitslose auf den Arbeitsmarkt zu bringen.




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