Schluss mit Sexanzeigen


Zapatero will spanische Zeitungen säubern

Was der Kirche nie gelang, das könnte der Sozialist José Luis Rodríguez Zapatero, derzeit spanischer Regierungschef, eventuell durchsetzen: das Verbot eindeutig-zweideutiger Kontaktanzeigen in den spanischen Medien.

Madrid – Wie die Zeitung „El País“ berichtet, sucht er derzeit nach einer legalen Möglichkeit zur Umsetzung des Planes. Den Plan erläuterte Zapatero wie folgt: „Wir wollen das Verbot der Werbung für Prostitution in den Kommunikationsmedien effektiv machen durch den Integral-Plan zur Bekämpfung der Behandlung menschlicher Wesen mit dem Ziel der sexuellen Ausbeutung und dem Bericht der gemischten Kommission der Rechte der Frau und der Chancengleichheit“. Die sozialistische Partei selbst präsentierte hingegen einen ähnlichen Plan, der aber nicht auf ein Verbot hinauslaufen soll, sondern auf eine „Selbstregulierung“, womit vermutlich ein Appell an den „guten Willen“ der Presseorgane gemeint ist.




Über Wochenblatt

Das Wochenblatt erscheint 14-tägig mit aktuellen Meldungen von den Kanaren und dem spanischen Festland. Das Wochenblatt gilt seit nunmehr 36 Jahren als unbestrittener Marktführer der deutschsprachigen Printmedien auf den Kanarischen Inseln.