Schlecht gelogen


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„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ lautet ein geflügeltes Wort. Das hat sich wieder bei den Untersuchungen über die illegale Finanzierung der PP gezeigt.

Der Richter Pablo Ruz untersucht seit mehr als einem Jahr, ob die Partido Popular ihre Parteizentrale in Madrid teilweise mit „Schwarzem Geld“ bezahlt hat. Die Partei hatte die umfangreichen Arbeiten einem bekannten Madrider Architekten anvertraut, der einen großen Teil der Summe, die er für den Auftrag erhalten hatte, nicht beim Finanzamt deklarierte. Andererseits hatte die PP in ihrer offiziellen Buchhaltung einen Teil der Ausgaben für den Umbau ebenfalls nicht verzeichnet. Richter Ruz hatte den damaligen Generalsekretär der Partei, Ángel Acebes, der von 2004 bis 2008 die Geschäfte führte, befragt, und der hatte geäußert, er wisse nichts von einer sogenannten Kasse B der Partei und kenne auch keinen Architekten namens Urquijo. Jetzt konnte der Richter ihm ein Foto vorlegen, das ihn in einer angeregten Unterhaltung mit dem Architekten zeigt.




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