Santander-Bank verkauft ihre Spanien-Immobilien


Nur die Zentrale in Santander soll behalten werden

Die Santander Central Hispano SA bereitet derzeit eine der bislang größten Immobilien-Operationen in Spanien vor. Wie ein Sprecher des spanischen Finanzinstitutes am 13. Juni bestätigte, will die Bank alle ihre spanischen Immobilien verkaufen.

Madrid – Die Rede ist von 44 teils historisch bedeutenden Gebäuden, deren Gesamtwert auf vier Milliarden Euro geschätzt wird. Von der Operation ausgenommen ist lediglich die Santander-Zentrale in der gleichnamigen Stadt. Die Bank errechnet sich durch den Verkauf einen Kapitalgewinn von 1,4 Milliarden Euro.

Grund für den massiven Immobilien-Verkauf seien nicht zuletzt die Übernahmepläne der ABN Amro Holding, die die Santander zusammen mit der Royal Bank of Scotland Group und der Fortis schmiedet. Allerdings würden die Verkaufspläne auch dann beibehalten werden, wenn die ABN-Übernahme scheitern sollte, wird vonseiten der Santander versichert. Der Verkaufserlös soll die notwendigen Mittel für die Expansionsvorhaben der Bank sichern.

Die Bank will nach dem Verkauf als Mieter weiter in den heutigen Büros bleiben.




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