Rückkehr zur Goldförderung


© Orvana Minerals Corp.

In Asturien wurde in zwei Minen wieder der Betrieb aufgenommen

Ob es nun Zufall ist oder aber in der weltweiten Finanzkrise begründet liegt, sei dahingestellt, sicher ist jedoch: Spanien geht erneut unter die „Goldgräber“.

Oviedo – Letzten Meldungen zufolge hat die Mineralexplorationsgesellschaft Kinbauri Gold Corp., eine Tochtergesellschaft der kanadischen Orvana Minerals Corporation, vor wenigen Wochen in den beiden Fundstellen El Valle-Boinás (Belmonte de Miranda) und Carlés (Salas) wieder den Betrieb aufgenommen. Die beiden Goldminen, die seit 2006 stilllagen, befinden sich in der Nähe des Flusses Rio Narcea in der nordwestspanischen Region Asturien.

Die ebenfalls kanadische Gesellschaft Asturgold (ehemals  Dagilev) versucht außerdem, in Salave (Tapia de Casariego) im großen Stil nach dem begehrten Edelmetall zu suchen, allerdings stellen sich die regionalen Behörden sowie ein großer Teil der ansässigen Bevölkerung quer, da es sich bei dem betreffenden Gebiet um einen geschützten Küstenabschnitt handelt. Die Fundstelle von Salave gilt als eines der größten und qualitativ besten noch nicht erschlossenen Gebiete mit Goldvorkommen in Westeuropa.

In einem Moment, in dem Gold an der Börse historische Höchstwerte erzielt (1.538,40 Dollar pro Unze), erregt Asturien, eine Region, die schon zu Zeiten des Römischen Reiches die erste des spanischen Festlandes war, in der Gold gefördert wurde, also erneut das Interesse von Mineralexplorationsgesellschaften. Seitdem in Asturien vor fünf Jahren die Goldförderung eingestellt worden war, wurde in Spanien nur noch in sehr kleinem Umfang in der Fundstelle Aguas Teñidas (Huelva) nach dem Edelmetall gesucht.




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