Reumütiger Flüchtling


Juan Antonio Yagüe, ehemaliger Stadtverordneter in Marbella, ist nach dreißigmonatiger Flucht, auf der er sich hauptsächlich in Venezuela aufhielt, nach Spanien zurückgekehrt.

Der Bruder einer der Hauptverdächtigen im spektakulären Korruptionsskandal „Caso Malaya“, der Ex-Bürgermeisterin Marisol Yagüe, gehörte von 1995 bis 1999 für die unabhängige liberale Grup­pe GIL dem Stadtrat von Marbella an. Als er eine einjährige Gefängnisstrafe wegen urbanistischer Vergehen antreten sollte, ergriff er kurz­ent­schlossen die Flucht. Jetzt hat er sich der spanischen Justiz gestellt.




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