Prinz von Asturien-Preis für Mafalda & Co


Der argentinische Humorist Quino wurde in der Kategorie Kommunikation und Geisteswissenschaften ausgewählt

Oviedo Die Prinz von Asturien-Stiftung hat den dritten Preisträger der diesjährigen Verleihung bekannt gegeben. In der Sparte Kommunikation und Geisteswissenschaften wird Quino, der Vater der Comic-Figur Mafalda, ausgezeichnet.

Oviedo – Die Jury lobt in ihrer Begründung den argentinischen Humoristen, der mit bürgerlichem Namen Joaquín Salvador Lavado Tejón heißt, für die scharfsinnigen Aussagen seiner Comic-Charaktere, die immer noch aktuell seien, weil sie auf weise Art einen einfachen Zeichenstil mit tiefgründigen Gedanken verbinden. Darüber hinaus würdigte sie den enormen erzieherischen Wert seiner Arbeit.

Quinos bekannteste Figur Mafalda, ein freches und altkluges kleines Mädchen aus der argentinischen Mittelschicht, wird im September 50 Jahre alt. Sie tritt für Gerechtigkeit, Demokratie, den Weltfrieden und Gleichberechtigung ein, und ihre kleinen, gezeichneten Rebellionen und Weisheiten wurden in mindestens 26 Sprachen übersetzt.

Zweiundzwanzig Kandidaturen aus vierzehn Ländern waren für die Kategorie Kommunikation und Geisteswissenschaften der diesjährigen Preisverleihung registriert, darunter die Macher des Internetdienstes für Telefonie und Textnachrichten „Skype“, der spanische Philosoph Emilio Lledó, die Fotoagentur Magnum und verschiedene renommierte Journalisten.

Bei der Verleihung im Oktober wird den Preisträgern eine Statuette überreicht, die der Künstler Joan Miró entworfen hat. Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert. Im vergangenen Jahr ging die Auszeichnung an die amerikanische Fotografin Annie Leibovitz.




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