Prinz-von-Asturien-Preis an die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung vergeben


In der Kategorie Internationale Zusammenarbeit 2012

Mitte Juni gaben die Juroren der Prinz-von-Asturien-Stiftung den nächsten Preisträger des laufenden Jahres bekannt.

Oviedo – Für den herausragenden Einsatz in bewaffneten Konflikten in Syrien, Libyen und Somalia, wie auch für den geleisteten humanitären Dienst während der Naturkatastrophen, die in den vergangenen Jahren Länder wie Haiti, Japan und Indonesien erschütterten, wurde die weltweit größte Hilfsorganisation, die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung, mit dem angesehenen Preis geehrt.

Ziel dieser internationalen Bewegung ist es, dem menschlichen Leiden vorzubeugen oder es zu lindern, das Menschenleben und die Gesundheit zu beschützen und die Menschenwürde in Zeiten der bewaffneten Konflikte und in anderen Notlagen zu gewährleisten. Daraus ergeben sich die drei Wirkungsfelder der Bewegung: der humanitäre Dienst für Kriegsopfer, humanitärer Dienst für Naturkatastrophen-Opfer und Opfer anderer Notsituationen in Friedenszeiten, sowie Maßnahmen zur Bewahrung des sozialen Wohlstands und der Lebensqualität. Seit 1863 werden das Rote Kreuz und der Rote Halbmond nach den Prinzipien der Humanität, der Unparteilichkeit, der Neutralität, der Unabhängigkeit, der ehrenamtlichen Mitarbeit, der Einigkeit und der Universalität geleitet. Diese beiden großen Organisationen bilden zusammen mit 187 nationalen Vereinen und weltweit über 100 Millionen ehrenamtlichen Mitarbeitern die internationale Bewegung, die sich unermüdlich für die Gestaltung einer friedlichen, gewaltfreien Gesellschaft einsetzt.

Der weltweit sehr hoch angesehene Prinz-von-Asturien-Preis wird seit 1981 an internationale Persönlichkeiten oder Institutionen in den Bereichen Kommunikation und Humanwissenschaften, Sozialwissenschaften, Kunst, Geisteswissenschaften, wissenschaftliche und technische Forschung, internationale Zusammenarbeit, Eintracht und Sport vergeben. Jeden Preisträger erwartet eine Skulptur des berühmten Künstlers Joan Miró und ein Preisgeld von 50.000 Euro.

Die feierliche Überreichung der Preise durch die Prinz-von-Asturien-Stiftung in Ovie­do (Provinz Asturien) und die persönliche Ansprache des Kronprinzen Felipe ist eines der gesellschaftlichen Highlights des öffentlichen Lebens in Spanien.




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