PP-Chef ist der Meinung, dass die steuerlichen Angelegenheiten des Altkönigs Juan Carlos rein privat sind

PP-Chef Pablo Casado Foto: efe

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Privatsache

Nachdem bekannt wurde, dass König Juan Carlos I. seine steuerlichen Verpflichtungen regulieren wolle (siehe Artikel auf Seite 39), haben sich Vertreter verschiedener Parteien zu Wort gemeldet. So hat der Chef der konservativen Volkspartei Partido Popular (PP) Pablo Casado die Meinung geäußert, dass sei eine reine Privatsache, über die nur eine staatliche Institution wie der Oberste Gerichtshof zu urteilen habe. Dagegen ist Pablo Echenique, der Sprecher der linksgerichteten Unidas Podemos, der Meinung, dass der Versuch einer Regulierung bereits als Schuldbekenntnis einer Steuerhinterziehung zu bewerten sei. Sowohl die Regierung als auch die PSOE haben sich bislang nicht zu der Angelegenheit geäußert, die von El País an das Licht der Öffentlichkeit gebracht wurde.

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