Pioniere der Nanotechnologie und Google mit Prinz von Asturien-Preis ausgezeichnet


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Die Preisübergabe findet im Oktober in Oviedo statt

Obwohl es noch fast fünf Monate hin ist, bis zur feierlichen Übergabe der diesjährigen Prinz von Asturien-Preise, werden bereits jetzt die ersten Preisträger bekanntgegeben.

Oviedo – Demnach gab die für die „spanischen Nobelpreise“ verantwortliche Jury in der asturischen Hauptstadt Oviedo Anfang Juni bereits die Preisträger in der Kategorie Wissenschaft und Forschung und in der Kategorie Kommunikation und Geisteswissenschaften bekannt.

Der Preis für Wissenschaft und Forschung ging an die fünf Wissenschaftler George M. Whitesides, Tobin Marks, Robert Langer, Shuji Nakamura und Sumio Ilijima, die weltweit als Pioniere der Nanotechnologie angesehen werden. Sie seien Urheber von „neuem, grundlegendem Wissen, neuen Techniken und Erkenntnissen und faszinierenden Technologien, die eine bis dato nie dagewesene Revolution bewirken und von transzendentaler Bedeutung für den Fortschritt der Menschheit sind“, so heißt es aus Oviedo.

In der Sparte Kommunikation und Geisteswissenschaften wurde in diesem Jahr die Internet-Suchmaschine Google ausgezeichnet. Das Unternehmen habe eine „gigantische kulturelle Revolution“ eingeleitet, begründete die Jury ihre Entscheidung unter anderem. Gänzlich unbehindert durch ideologische, wirtschaftliche oder sprachliche Schranken können Hunderte Millionen Menschen eine Unmenge an Information aus dem Internet erhalten.

Wie jedes Jahr werden die Prinz von Asturien-Preise, die in acht Sparten vergeben werden und mit 50.000 Euro und einer Skulptur von Joan Miró dotiert sind, im Oktober vom spanischen Kronprinzen Felipe im nordspanischen Oviedo überreicht.




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