Papst Benedikt wird mit dem Präsidenten zusammentreffen


© EFE

Bei seinem Spanienbesuch im November

Die spanische Vizepräsidentin Maria Teresa Fernández de la Vega führte vor kurzem im Vatikan Gespräche mit dem Staatssekretär des Heiligen Stuhls, Tarcisio Bertone.

Bei dem Treffen, das nach den Worten de la Vegas in einer herzlichen Atmosphäre stattfand, wurde unter anderem festgelegt, dass Präsident Zapatero den Papst zusammen mit dem spanischen Königspaar in Barcelona empfangen wird. Es wird sich um ein kurzes, protokollarisches Treffen handeln, denn bilaterale Themen würden ohnehin „Tag für Tag“ abgehandelt. Außerdem habe Zapatero Papst Benedikt erst kürzlich im Vatikan besucht.

Benedikt XVI. wird am 6. November von Santiago de Compostela – der ersten Etappe seines Besuches kommend, in Barcelona eintreffen. In der Hauptstadt Galiciens wird er vom Kronprinzen Felipe und Prinzessin Letizia sowie der Vizepräsidentin de la Vega empfangen werden. Da es sich um eine pastorale Reise handele, habe die spanische Regierung nicht die Pflicht den illustren Gast offiziell zu empfangen. Doch sehe sie es als einen Akt der Höflichkeit an, ihm angesichts der guten gegenseitigen Beziehungen einen Empfang zu bereiten.

Was das umstrittene Gesetz über die Religionsfreiheit betrifft, so halte die Regierung natürlich an seiner Verabschiedung fest, denn sie sei es gewohnt, ihre Verpflichtungen zu erfüllen. Das habe augenblicklich jedoch keine Priorität, jetzt sei die Hauptaufgabe, die Krise zu überwinden. Bei ihrem Gespräch mit dem Staatsekretär sei dieses Thema überhaupt nicht angeschnitten worden.

Treffen mit Unternehmern

Nach ihrem Besuch im Vatikan traf die Vizepräsidentin noch mit italienischen Geschäftsleuten und dem spanischen Botschafter in Rom, Luis Calvo, zusammen. Bei den Gesprächen erinnerte sie daran, dass Italien der drittstärkste Partner ist was die Importe betrifft und auf dem vierten Platz der Exportkunden liegt. Sie räumte ein, dass Spanien schwere Probleme zu lösen hat – die hohe Arbeitslosigkeit, der abrupte Rückgang beim Baugewerbe und in der Immobilienbranche habe die wirtschaftliche Stärke des Landes erschüttert.




Über Wochenblatt

Das Wochenblatt erscheint 14-tägig mit aktuellen Meldungen von den Kanaren und dem spanischen Festland. Das Wochenblatt gilt seit nunmehr 36 Jahren als unbestrittener Marktführer der deutschsprachigen Printmedien auf den Kanarischen Inseln.