Operation „freiwillige Heimkehr”


Fast 4.000 Immigranten haben sich dem staatlichen Rückwanderungsplan angeschlossen

Bis Mitte März haben fast 4.000 Einwanderer von dem staatlichen Rückwanderungsplan Gebrauch gemacht, der es arbeitslos gewordenen Immigranten möglich macht, mit einer Art staatlicher Unterstützung in die Heimat zurückzukehren.

Barcelona – Das Programm, das im November letzten Jahres in Kraft getreten ist, richtet sich an legal in Spanien lebende Einwanderer aus 19 Ländern, die in Sachen „Soziale Absicherung” ein Abkommen mit Spanien haben.

Arbeitnehmer aus diesen Ländern, die in den letzten Monaten ihren Job verloren haben und in die Heimat zurückkehren wollen, haben ein Anrecht darauf, die gesamten ihnen zustehenden Renten- und Sozialversicherungsbeiträge zu erhalten. Und zwar in zwei Zahlungen, 40% bevor sie Spanien verlassen und 60% bei der Ankunft in ihrem Herkunftsland. Einzige Bedingung ist, dass sie auf ihre Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigung in Spanien verzichten und sich verpflichten, nicht vor Ablauf von drei Jahren zurückzukehren.

Konkret haben 3.926 Personen das Regierungsangebot angenommen. Die meisten davon (1.688) stammen aus Ecuador, gefolgt von Kolumbien (713) und Argentinien (393).




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