Ohne Lizenz kein Job


Katar wäre die perfekte Lösung für alle gewesen. Für Iñaki Urdangarin, dem die Fotografen seit zwei Jahren an den Fersen kleben. Für das Königshaus, denn der in Ungnade gefallene Schwiegersohn würde auf Distanz (von rund 7.000 km)gehen.

Barcelona – Doch die Hoffnung, Urdangarin könne in Katar als Co-Trainer der Handball-Nationalmannschaft eine Tätigkeit aufnehmen, hat sich fürs Erste zerschlagen. Der königliche Schwiegersohn verfügt seit seiner Heirat mit der Infantin Cristina zwar über einen Adelstitel – Herzog von Palma – aber einen Titel oder eine Lizenz als Handballtrainer hat er nicht. Er könnte höchstens seinen Freund, den Nationaltrainer Valero Rivera begleiten. Der hat aber schon zwei Co-Trainer, Ricard Franch, Leiter der technischen Abteilung und Veroljub Kosovac, ehemaliger Torwart der Handballmannschaft von Barcelona. „Katar hat keinen Platz und auch kein Geld für einen Public Relations-Spezialisten“, erklärte jetzt der Anwalt Urdangarins, nachdem die entsprechenden Verhandlungen gescheitert waren. Sein Mandant sei weiterhin auf Jobsuche.




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