Ölfund vor der Küste Tarragonas


© Repsol

Die tägliche Förderung wird auf 8.000 Barrel geschätzt

Die spanische Treibstoffgesellschaft Repsol möchte täglich bis zu 8.000 Barrel Rohöl aus den beiden neuen Förderanlagen gewinnen, die sich vor der Küste Tarragonas gegen­über der Ebromündung befinden.

Tarragona – Die beiden neuen Funde namens Montanazo und Lubina,  rund 45 Kilometer von der Küs­­te Tarragonas entfernt, versprechen nach eingehenden Produktionsproben die Förderung von Leichtöl mit der besagten Fördermenge von bis zu 8.000 Barrel täglich. Damit würde sich die eigene Ölgewinnung Spaniens mit vier multiplizieren. Davon werden 90,9 Prozent von Repsol gefördert. Das Ölvorkommen Montanazo befindet sich 736 Meter unter dem Meersspiegel und erreicht eine Tiefe von 2.354 Meter. Hier sollen täglich 3.800 Barrel Rohöl gefördert werden. Etwa vier Kilometer nördlich liegt Lubina, die zweite Quelle, wo man jeden Tag 3.700 Barrel fördern will.

Während der letzten drei Geschäftsjahre hat das Unternehmen rund 121 Millionen Euro in Erforschung und Ausbau von Montanazo und Lubina investiert, nicht eingerechnet die seismischen Studien.

Wie die Gesellschaft mitgeteilt hat, werde man, nachdem sich die Quellen als wirtschaftlich interessant erwiesen haben, diese mit der Meeresplattform Casablanca verbinden, die ihrerseits an die Raffinerie in Tarragona angeschlossen ist.




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