Netz von Autodieben zerschlagen


Die 19 Bandenmitglieder begingen täglich 5 bis 10 Delikte

Die Guardia Civil und Mitglieder der autonomen katalanischen Polizei Mossos D`Esquadra haben in einer gemeinsamen Aktion, die sich auf Barcelona, Valencia und Jaén erstreckte, eine Bande von Autodieben ausgehoben.

Barcelona – Sie stahl Fahrzeuge der gehobenen Klasse und verschob sie nach Algerien. Auf den Autobahnen zwischen Girona und Alicante überfielen die Mitglieder der Bande regelmäßig Autofahrer und raubten sie aus.

Im Rahmen der Aktion wurden 19 Personen festgenommen – 18 Algerier und ein Spanier – denen 150 Delikte zur Last gelegt werden: Zugehörigkeit zu einer kriminellen Vereinigung, Autodiebstahl, Urkundenfälschung, illegaler Waffenbesitz, Raub und Diebstahl sind die Punkte auf ihrem Sündenregister.

Spezialisten beider Polizeieinheiten führten zeitgleich 13 Hausdurchsuchungen durch  und stellten Waffen, gestohlene Fahrzeuge sowie eine große Zahl geraubter Gegenstände sicher.

Die Ermittlungen begannen bereits im November des letzten Jahres, als man die Exis­tenz einer organisierten Grup­pe von Algeriern feststellte, die offenbar darauf spezialisiert war, aus Ausstellungsräumen und Lagerhallen noch nicht zugelassene Luxusfahrzeuge zu stehlen, vor allem in den Hafenanlagen Kataloniens und Valencias. Später wurden ebenfalls gestohlene Nummernschilder an die Autos montiert die dann auf der Straße oder in Lagerräumen abgestellt wurden, bis aus Frankreich die gefälschten Papiere eintrafen. Dann ging es über die Autobahn zu einem südspanischen Hafen, von wo sie nach Algerien eingeschifft wurden.




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