Nationalfeiertag wieder mit Militärparade

Fotos: EFE

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2.600 Soldaten und 115 Fahrzeuge zogen über den Paseo de la Castellana

Madrid – Am 12. Oktober wurde entlang des Paseo de la Castellana in der Hauptstadt der Nationalfeiertag wieder im fast üblichen Rahmen mit einer großen Militärparade begangen. Eine Stunde und zwanzig Minuten dauerte das Defilee, an dem 2.600 Soldaten, Polizeibeamte und andere Sicherheitskräfte mit Mund-Nasen-Schutz teilnahmen – 2019 waren es noch 4.200 gewesen, und 2020 beschränkten sich die Feierlichkeiten wegen der Pandemie auf eine kleine Zeremonie mit 500 Soldaten und ohne Publikum. Auf der Ehrentribüne standen König Felipe VI., Königin Letizia und Tochter Sofía, die im königlichen Rolls Royce eintrafen. Kronprinzessin Leonor befindet sich in England im Internat. Von einer weiteren Tribüne aus wohnten die Regierungsvertreter, allen voran Präsident Sánchez, der Zeremonie bei. Das Verteidigungsministerium stellte den diesjährigen Nationalfeiertag unter das Motto „Dienst und Engagement“ und würdigte damit den Einsatz der Militärkräfte während der Corona-Krise, nach dem Unwetter Filomena im Januar, bei der Evakuierungsaktion aus Afghanistan und aktuell bei der Vulkankatastrophe auf La Palma.

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Zum Abschluss flogen Kampfflugzeuge im Formationsflug über die Stadt und zeichneten mit Rauch die spanische Flagge in den Himmel.
Nach der Militärparade fand der traditionelle Empfang im Königspalast statt, bei dem das Königspaar die Präsidenten aller autonomen Regionen persönlich begrüßte.

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