„Made in Spain“ immer beliebter


Besonders Autos und Flugzeuge sind im Ausland gefragt

Das spanische Exportgeschäft kommt in Fahrt – im März belief sich der Wert der in Spanien hergestellten und ins Ausland exportierten Waren zum ersten Mal auf mehr als 23 Milliarden Euro, wie das Wirtschaftsministerium vor Kurzem bekannt gab.

Dabei kam der schwache Euro den traditionellen Exportmärkten zugute. 

Bei etwa 30% der exportierten Güter handelte es sich um Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeugteile (17%), Obst und Gemüse sowie Bekleidung. Insbesondere die Ausfuhr von Autos und Ersatzteilen zog im März bedeutend an – der Sektor verzeichnete einen Umsatz von vier Milliarden Euro, 21% mehr als im Vorjahresmonat.

Der Wert von ausgeführtem Obst und Gemüse belief sich auf 1,6 Milliarden Euro (+23%), während die Textilbranche mit ihren Exporten 1,3 Milliarden Euro umsetzte (+25%). Auch elektrische Geräte und Medikamente „Made in Spain“ werden im Ausland geschätzt. Die beiden Sektoren exportierten Ware im Wert von insgesamt 900 Millionen Euro. 

Besonders auffallend ist der Boom bei den Flugzeugexporten. Die von Saudi-Arabien, Malaysia und Frankreich im März georderten Maschinen erhöhten den Exportumsatz auf 877 Millionen Euro. 

Das Importgeschäft belief sich im März auf insgesamt 24 Milliarden Euro. Zwar ist diese Zahl noch weit entfernt von den Daten des Rekordjahres 2008, aber dennoch bedeutend. Aus dem Ausland kam vor allem Öl und dessen Nebenprodukte nach Spanien.




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