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Ex-Präsident José Luis Rodríguez Zapatero ist kürzlich vom Nationalen Verband der Lesben, Gays und Transsexuellen – Felgtb, mit der „Pluma“ (Feder) ausgezeichnet worden.

Dieser Preis ist eine Anerkennung dafür, dass Zapatero während seiner Regierungszeit als einer der ersten Staatsführer in Spanien die Homo-Ehe gesetzlich zugelassen hat. „Sie ist wirklich eine spanische Marke und war später ein Beispiel für andere Länder“, erklärte der Ex-Präsident bei der Preisverleihung. Dieser Preis wird an Personen vergeben, die gegen die Diskriminierung von Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung kämpfen. Er sei stolz darauf, dass er das Leben von Tausenden Menschen verändern konnte und Spanien in ein gerechteres Land verwandelt habe, welches die Rechte aller Bürger respektiere, unabhängig von ihrer sexuellen Identität. Zapatero räumte jedoch ein, dass ihm seine Entscheidung, sich für die Ehe zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern stark zu machen, auch Ärger einbrachte. So habe ihm der Papst bei jedem Treffen Vorwürfe gemacht. Dagegen habe ihm Präsident Obama gratuliert und um politische Ratschläge für die Einführung gebeten.




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