Landesweiter Protest


Generalstreik am 14. November

Die Verordnung, welche Entlassungen im öffentlichen Sektor erleichtert, bestärkte die spanischen Gewerkschaftsführer in ihren Vorbereitungen zum Generalstreik am 14. November (das Wochenblatt berichtete). Am 31. Oktober meldeten sie die allgemeine Arbeitsniederlegung beim zuständigen Ministerium in Madrid an. Nach eigenen Angaben sind sie fest dazu entschlossen, die Regierung zu einer „radikalen“ Umstellung ihrer „verfehlten“ Politik zu bewegen.

Kanarische Inseln – Die Arbeitnehmervertreter riefen die Bevölkerung zu einer massiven Teilnahme auf, um geschlossen gegen die „Abschaffung der Bürgerrechte“ zu protestieren. Auch in Portugal, Griechenland, Malta und Zypern findet am 14. November ein Generalstreik statt. In dieser Hinsicht wiesen die Gewerkschaften auf den internationalen Bezug der grenzüberschreitenden Proteste hin, die sich gegen die Sparpolitik der Regierungen und die Unmenschlichkeit der Märkte richtet.

Auf den Kanaren wies José Ramón Rodríguez von der Gewerkschaft USO auf die verheerende Arbeitslosigkeit hin und kritisierte „den fehlenden politischen Willen“ von Zentral- und Regionalregierung, die nicht die gravierenden Probleme angehen würden. María del Carmen Martínez (CC.OO.) hofft auf eine massive Teilnahme und wies darauf hin, dass sich dieser Generalstreik wegen seiner internationalen Ausweitung von anderen unterscheiden werde.




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