Kein Super size me-Format erwünscht


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Burger King muss eine Werbekampagne für den XXL-Hamburger einstellen

Während in den USA nicht zuletzt dank des erfolgreichen Aufklärungsfilmes „Super size me“ von Marlon Spurlock sich endlich eine Trendwende abzeichnet, was die immer größer werdenden Portionen in der Junk food-Industrie betrifft, hat Burger King in dem „ernährungstechnisch“ eigentlich fortschrittlicherem Spanien gerade eine große Werbekampagne für seinen XXL-Hamburger gestartet.

Madrid – Dabei hat die Geschäftsleitung jedoch wohl nicht mit dem spanischen Gesundheitsministerium gerechnet. Das hat den größten McDonalds-Konkurrenten jetzt nämlich eindringlich dazu aufgefordert, die Kampagne umgehend einzustellen.

Wahrlich nicht ohne Grund, denn die Maxi-Burger haben es in sich: Pro Einheit nimmt der Verbraucher ganze 971 Kalorien zu sich, ganz zu schweigen von den 25 Gramm gesättigter Fette.

Die Kampagne stelle einen klaren Verstoß gegen verschiedene nationale und überterritoriale Abkommen zur Bekämpfung von Übergewicht dar. Darin haben sich so gut wie alle großen Fast food-Ketten dazu verpflichtet, aus Gesundheitsgründen keine Maxi-Portionen mehr anzubieten und schon gar nicht für die übergroßen Mengen zu werben.




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