„Käuflicher Sex ist kein Sport“


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Spaniens Nationalmannschaft soll sich vor der WM gegen die Prostitution aussprechen

Ungewohnt einstimmig hat der spanische Abgeordnetenkongress die Regierung dazu aufgefordert, alle in ihrer Macht stehenden Maßnahmen zu ergreifen, um gegen die gefürchtete Überschwemmung mit Bordellen und käuflichem Sex im Rahmen der WM in Deutschland vorzugehen.

Madrid – Unter anderem soll sich hierfür die spanische Fußball-Nationalmannschaft in der Öffentlichkeit gegen die Prostitution im Rahmen der Spiele in Deutschland aussprechen. Konkret wurden Nationaltrainer Luis Aragonés und Mannschaftskapitän Raúl González dazu aufgefordert, laut und deutlich festzustellen, dass „käuflicher Sex kein Sport ist“.

Auslöser für den Aufruhr der Parlamentarier war die Nachricht, dass in Deutschland inzwischen sogar ein „3.000 qm großes Bordell namens Eros Center“ in der Nähe des Berliner Olympiastadions gebaut wurde. Ähnliche Aktivitäten seien auch in Köln und Dortmund sowie verschiedenen anderen deutschen Städten beobachtet worden.




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