Jetzt zieht es wieder Ausländer nach Spanien


In den letzten sieben Jahren war ihre Zahl rückläufig

Madrid – Zum ersten Mal seit 2011 ist im vergangenen Jahr die Zahl der in Spanien gemeldeten Ausländer gestiegen, wie aus den neuesten Daten des Spanischen Statistikinstituts INE hervorgeht. Demnach ist diese Bevölkerungsgruppe 2017 um 3,2% bzw. knapp 147.000 Personen auf 4,719 Millionen angewachsen. Die Zahl der Spanier ist hingegen um 20.000 Personen zurückgegangen – zum ersten Mal seit Beginn der Aufzeichnungen des INE im Jahr 1998.

Insgesamt waren am 1. Januar dieses Jahres 46.698.569 Personen in Spanien gemeldet (2.2.2017: 46.572.569), was einem Zuwachs von 0,3% entspricht. Die Spanier machen knapp 90%, die Ausländer etwas über 10% aus. Unter ihnen überwiegen die EU-Ausländer. Nach Nationalitäten sind am stärksten die Marokkaner (769.050), die Rumänen (673.017), die Briten (240.934) und die Chinesen (215.748) vertreten.

Nach Regionen ist der Ausländeranteil an der Bevölkerung am höchsten auf den Balearen (17%), gefolgt von Melilla (16%), Katalonien (14%) und Murcia (14%).   




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