Inlandstourismus im Kommen


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Auf der FITUR wurden neue Flugverbindungen ausgehandelt

Vom 20. bis 24. Januar fand in Madrid zum 36. Mal die internationale Tourismusmesse FITUR statt. Es gab so viele Stände und Besucher – 232.000 – wie nie zuvor, und der Sektor befand sich in Hochstimmung.

Die Kanarischen Inseln waren in diesem Jahr wieder mit einem beeindruckenden Stand vertreten, der sich über 1.500 Quadratmeter erstreckte, und der durch einen in der Luft schwebenden, 100 qm großen kurvigen Mega-Bildschirm hervorstach, über den ununterbrochen Bilder der Inseln gezeigt wurden. Dabei handelte es sich um den gleichen Stand, mit dem die Kanaren bereits auf der World Travel Market im November 2015 in London geglänzt hatten.

Bereits im vergangenen Jahr war mit einem Anstieg von 7% auf 1,6 Millionen spanische Urlauber eine Erholung des Festlandtourismus verzeichnet worden. Jetzt waren die kanarischen Vertreter mit der festen Absicht angereist, diesen für das Archipel äußerst bedeutenden Quellmarkt weiter auszubauen. Es wurden diverse Treffen mit Reiseveranstaltern und Airlines aus dem In- und Ausland abgehalten, um die Frequenz und Anzahl der Verbindungen auszubauen. Auch wurde eine neue Internet-Kampagne ins Leben gerufen, die speziell den spanischen Familien-Tourismus anlocken soll.

Schon nach dem zweiten Tag konnte María Teresa Lorenzo, Leiterin des kanarischen Tourismus-Amtes, berichten, die Treffen seien dermaßen zufriedenstellend verlaufen, dass sie von einem Anstieg der Urlauberzahlen um 1,3 Millionen im Jahr ausgehe, davon allein 330.000 vom Festland. Lorenzo hob hervor, dass die spanische Low-Cost-Airline Vueling 37 neue Flüge einrichten und Norwegian das Urlaubsziel Lanzarote ins Angebot aufnehmen wolle – für die Tourismus-Beauftragte der Region ein Zeichen des Vertrauens seitens des Sektors in das Urlaubsziel Kanaren. 

Doch allem Optimismus und der allgemein herrschenden Hochstimmung zum Trotz gab es auch mahnende Worte. So trug Regionalpräsident Fernando Clavijo den touristischen Unternehmern auf, den günstigen Moment zu nutzen und ihren Beitrag zur Erneuerung des Urlaubszieles zu leisten.




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