Infantin Cristina zieht mit ihrer Familie nach Washington


© EFE

Angeblich aus beruflichen Gründen, die ihren Mann betreffen

Für die Prensa Rosa, wie die Medien, die sich vorrangig mit Boulevard-Themen befassen hierzulande genannt werden, war die Nachricht ein gefundenes Fressen: Infantin Cristina (43), ihr Mann Iñaki Urdangarín und ihre vier Kinder werden für mindestens zwei Jahre nach Washington, USA, ziehen.

Madrid – Der Umzug, so wird gemunkelt, soll bereits Ende dieses Sommers stattfinden, damit die Kinder rechtzeitig zum Schulbeginn dort eintreffen.

Hauptgrund für den Umzug ist nach offiziellen Angaben die Arbeit des ehemaligen Profi-Handballers Iñaki Urdangarín (41), der seit Juni 2006 hauptsächlich als Berater für Telefónica Internacional tätig ist. Bereits in den letzten Monaten hatten sich seine Reisen in die USA aus beruflichen Gründen immer mehr gehäuft, bis ihm allem Anschein nach ein Angebot gemacht wurde, das er nicht ausschlagen wollte.

In Spanien wird nun darüber spekuliert, warum König Juan Carlos diesem Vorhaben wohl seinen Segen erteilt haben könnte, schließlich müsse die Infantin als Mitglied der spanischen Königsfamilie diversen repräsentativen Pflichten nachkommen. Noch viel hitziger wird demnach auch die Frage diskutiert, ob der König damit richtig gehandelt habe.

Die Herzoge von Palma leben mit ihren Kindern Juan, Pablo, Miguel und Irene in Barcelona in dem luxuriösen Stadtteil Pedralbes. Das Haus, dessen Wert auf sechs Millionen Euro geschätzt wird, haben sie vor vier Jahren gekauft.

In Washington werden sie sich vermutlich in dem exklusiven Stadtteil Georgetown niederlassen. Als Schule, so meinen jedenfalls die Regenbogen-Blätter, käme doch eigentlich am bes­ten die Einrichtung in Frage, auf die auch die Kinder von US-Präsident Barack Obama gehen. Wie üblich schweigt das Königshaus zu derartigen Spekulationen. Demnach wurde bislang auch nicht bekannt, wie es für die Infantin beruflich weitergeht. Die Prinzessin arbeitet seit vielen Jahren für die Stiftung der katalanischen Sparkasse La Caixa.




Über Wochenblatt

Das Wochenblatt erscheint 14-tägig mit aktuellen Meldungen von den Kanaren und dem spanischen Festland. Das Wochenblatt gilt seit nunmehr 36 Jahren als unbestrittener Marktführer der deutschsprachigen Printmedien auf den Kanarischen Inseln.