Iberia senkt Kerosinzuschlag


Die spanische Airline folgt dem Beispiel der Lufthansa und anderer Airlines

Die spanische Iberia hat angesichts des gefallenen Ölpreises den auf die Flugtickets angewendeten Kerosinzuschlag gesenkt. Die Fluggesellschaft folgt so dem Beispiel der Lufthansa, Air Europa, Air France und KLM, die sich bereits Anfang Oktober dazu entschlossen hatten, einen Teil der Ersparnis durch den gesunkenen Ölpreis an die Kunden weiterzugeben.

Madrid – Auf der Mittelstrecke senkte Iberia den Kerosinzuschlag um zwei Euro pro Strecke. Langstreckenflüge nach América oder Südafrika werden um drei Euro/Strecke billiger. Somit beträgt der neu festgelegte Kerosinzuschlag von Iberia 21 Euro für Mittelstreckenflüge und 62 Euro für Langstreckenflüge.

Damit liegt Iberia allerdings deutlich über den Preisen der Lufthansa, die nach der Senkung den Kerosinzuschlag auf Langstrecken um 10 Euro auf 52 Euro gesenkt hat. Auf Strecken innerhalb Deutschlands und Europas hat die Lufthansa den Kerosinzuschlag bei 12 Euro belassen.

Ebenso wie alle übrigen Airlines behält sich auch die Iberia erneute Erhöhungen der Kerosinzuschläge im Falle steigender bzw. konstant hoher Treibstoffpreise vor.




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